Das Risikogewicht von Krediten für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie für Betriebsgründer soll künftig 30 % niedriger sein als ursprünglich von der EU-Kommission gefordert. Dafür entschied sich der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments diese Woche einstimmig. Die Vorsitzenden der Europakommission der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT), Joseph Schlarmann und Markus Pieper, zeigen sich erfreut über diese Entscheidung: "Das Ergebnis beweist, dass KMU nicht für die Finanzkrise verantwortlich gemacht werden dürfen. Es wäre absurd, KMU-Kredite als risikoreicher einzustufen als beispielsweise eine marode Staatsanleihe" betonten die beiden.
Der für das Amt des Innenministers vorgesehene stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet will die Förderung des Sports stärken und die sportlichen Möglichkeiten in Nordrhein-Westfalen ausbauen. „Nordrhein-Westfalen soll als Sportland Nummer 1 in Deutschland weiter gestärkt werden“, sagte Laschet. Der Sport habe in der Kabinettsaufteilung der rot-grünen Minderheitsregierung nicht den Stellenwert gehabt, der ihm gebühre.
Wie kaum ein anderes Feld stärke das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen den Zusammenhalt der Gesellschaft. Ohne die Vereine wäre die Gesellschaft ärmer. „Die großartige Arbeit der Sportvereine muss endlich zukunftssicher auf eine verlässliche Finanzbasis gestellt werden“, forderte Laschet. „Gemeinsam mit dem Landessportbund wollen wir, angesichts der derzeitigen schwankenden Einnahmen aus Lotterien, eine verlässliche mehrjährige Finanzbasis für den organisierten Sport in Nordrhein-Westfalen schaffen.
Wie eine Vorlage der Stadtverwaltung zur aktuellen Haushaltsentwicklung ausweist, wird sich die Haushaltslage weiter verschlechtern. Betrug das Defizit des Haushaltsjahres 2012 zum Zeitpunkt des Haushaltsbeschlusses im Dezember 2011 noch etwa 18 Mio Euro, rechnet die Stadt nach Aktualisierung der Daten mit einem Minus von 24 Mio Euro. Es bleibe aber bei dem 2009 gemeinsam beschlossenen Ziel von Rat und Verwaltung, das Defizit bis 2014 auf 20 Mio Euro zu begrenzen und ab 2020 ohne neue Schulden auszukommen, so der Oberbürgermeister.
Der Ausgang der Wahlen in Griechenland und Frankreich darf nicht zu einer Aufweichung von EU-Auflagen für Schuldenstaaten führen. Die Bedingungen für die Inanspruchnahme von Rettungsgeldern aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus und für den EU-Fiskalpakt müssen "vollumfänglich" erhalten bleiben, fordert der stellvertretende Vorsitzende des Regionalausschusses im EU-Parlament, Markus Pieper (CDU). Weniger Auflagen führten zu noch mehr Schulden und immer größeren Rettungspaketen. Der Weg zu Eurobonds wäre vorgezeichnet, warnt Pieper. Das wäre den Steuerzahlen in Deutschland, den Niederlanden oder Österreich nicht mehr zu vermitteln.
Zum in Münster geplanten CARE-Forschungsinstitut erklärt der Gesundheitspolitische Arbeitskreis der CDU Nordrhein-Westfalen (GPA):
Bei einem rot-grünen Wahlsieg befürchtet der Gesundheitspolitische Arbeitskreis der CDU NRW das Aus für ein nordrhein-westfälisches Leuchtturmprojekt. Verantwortlich hierfür ist Wissenschaftsministerin Schulze.
Für die Errichtung des in Europa einzigartigen und in Münster geplanten CARE-Forschungsinstituts hatte die schwarz-gelbe Landesregierung vor zwei Jahren 60 Millionen Euro Fördermittel zugesagt. An diesem Institut sollen zukünftig neue Medikamente z.B. gegen die Alzheimererkrankung entwickelt werden.
"Offenbar hat die jetzige Landesregierung die Zeichen der Zeit nicht erkannt: Schulden lösen keine Probleme, sondern sie sind das Problem“, sagte Steffen Kampeter. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und zukünftige NRW-Finanzminister war Gast bei der Mittelstandsvereinigung und bei der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Münster. Bei sommerlichen Temperaturen konnte der Vorsitzende Christoph Jahn im Namen der MIT und der KPV mit Steffen Kampeter und Prof. Dr. Thomas Sternberg, Landtagskandidat und zukünftiger Parlamentarischer Staatssekretär für Kultur, gleich zwei Persönlichkeiten des Kompetenzteams von Norbert Röttgen begrüßen.
Zur Studie des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsforschungsinstituts erklären CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen und Steffen Kampeter, der in Röttgens Kabinett Finanzminister werden soll:
„Nun ist das rot-grüne Haushaltsdesaster auch wissenschaftlich bescheinigt: Nachdem das Landesverfassungsgericht der Schuldenpolitik von Frau Kraft in einer historisch einmaligen Entscheidung die Rote Karte gezeigt hat, kam heute ein katastrophales Zeugnis der Wissenschaft dazu“, so CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen und Steffen Kampeter, der in seinem Kabinett Finanzminister werden soll.












